décoration de Mr le Maire n°3
décoration du Ravi n°2
décoration de la Femme au Grain n°3
décoration d'une maison
décoration d'une maison
décoration d'une étable
décoration d'un âne chargé (accessoire)
décoration d'anges à suspendre
décoration de maisons
Pêcheurs avant décoration
Bartoumieu n°3
Ravis coupé (à mettre à la fenêtre)
décoration de moutons
décoration de maisons camarguaises
décoration du Pêcheur au filet n°5 (par Marcel Carbonel)
Die Herstellung der Deckfarben und die Dekoration.
Die Deckfarben
Alle Farben werden in unseren Manufakturen hergestellt.
Die Pigmente werden unter Zugabe von Wasser und Leim aufgelöst. Die von uns auf diese Weise hergestellten Deckfarben bewahren ihre Einzigartigkeit, und machen die besondere Farbskala der "Ateliers Marcel Carbonel" aus. Jeder Figur wird getreu dem ursprünglichen Original eine bestimmte Farbpalette sowie ein Referenzmodell zugewiesen.
Diese Gouache-Farben erfordern zwar äußerste Vorsicht beim Auftragen, bieten aber eine Farbtiefe, die Acryl- oder andere handelsübliche Farben bei weitem nicht erreichen. Die Farben werden jeweils in einer einzigen Schicht aufgetragen.
Die Wahl der Gouache-Farben wurde von Marcel Carbonel selbst getroffen, in Übereinstimmung mit einer bereits damals schon hundertjährigen Tradition. Die "Ateliers Marcel Carbonel" wenden diese bewährte Technik bis heute an.

Die Dekoration
Die Farbtöne werden behutsam auf den gebrannten Ton aufgetragen. Eine Geduld und Ausdauer erfordernde Arbeit, mit deren Vollendung die Tonfiguren zum Leben erweckt werden.
Gesichter erhalten einen Ausdruck, gemalter Stoff wird beweglich, Kleider schmücken sich im Licht der Provence. Ein ganzer Reigen von Blumen, Obst, Gemüse und Fisch leuchtet im Widerschein der Sonne.
So entzündet sich die Dichtung aus der Eingebung, und das Feuer zehrt von vielerlei beobachteten Details. Der Santonnier beobachtet lange, bis sich das Zusammenspiel des Moments, des Ausdrucks, der Geste, der charakteristischen Kleidung in seine Erinnerung einnistet. So ist der Santonnier ununterbrochen auf der Suche, genau wie die wandernden Dichter, die Menschenleben in Bildern und Reimen festgehalten und so zur Legende gemacht haben.
Dekorationssuche
von Marcel Carbonel nach einem neuen Modell.
Der Santonnier ist gleichzeitig auch Félibre*. Er singt das Lied der Provence. Er formt Ton, indem er die Wirklichkeit einfängt, um sie in einer höheren, fantastischeren, die Sinne bewegende Form wiederzugeben. Jede einzelne seiner Schöpfungen ist von der Gemütsbewegung geprägt, die er beim Betrachten seiner Landsleute empfand. Mit einigen wenigen, gekonnten Handbewegungen charakterisiert er den Hirten, die Fischhändlerin, den Trommler oder den Scherenschleifer.
In der strengen Genauigkeit der Nachbildung vom Original findet sich der Drang des Künstlers, in jedem Detail aufs Neue Wirklichkeit und Fantasie zu vereinen, um dem Santon das ewige Leben zu schenken.
* Félibre: Dichter, der sich in der provenzalischen Sprache ausdrückt.
Eine Reise
in der Werkstatt.
